corporate communication & strategy consulting

there are so many men who can figure costs, and so few who can measure values.

Das haben wir schon immer so gemacht

Posted on | September 18, 2014 | No Comments

Eine der beliebtesten Killerphrasen in Unternehmen ist sicherlich “Das haben wir schon immer so gemacht!”.

Welche Führungskraft wurde noch  nicht mit derartigen Killerphrasen und Totschlagargumenten konfrontiert? Ich kenne keinen Manager, für den diese Leerlaufargumente nicht den Albtraum darstellen. Schafft man es tatsächlich, dieser Argumentation auf den Grund zu gehen, stellt sich meistens heraus, dass diese sinnfreie Argumentation die pauschale Rechtfertigung für nahezu alle Veränderungen in Unternehmen darstellen.

Das haben wir immer so gemacht

Woher kommt diese Neigung Neues stets mit solchen Phrasen versuchen im Keim zu ersticken? Hauptsächlich beruht diese Argumentationsform in dem Wunsch seine Arbeitsabläufe möglichst in kalkulierbaren Bahnen zu belassen und damit berechenbar zu machen. Diese Taktik ist allerdings zum Scheitern verurteilt. Der Grund dafür ist die einfache Tatsache, dass die einzige Konstante im Leben die Veränderung ist. Auch wenn sich viele Arbeitnehmer mit viel Energie versuchen dagegen zu wehren, kann diese unverrückbare Tatsache nun mal nicht verleugnet werden.

Wenn nun die Betroffenen, die gerne mit diesen Totschlagargumenten ihre festgefahrenen Arbeitsabläufe zu verteidigen versuchen diese Energie dazu verwenden würden die Veränderung als Fixpunkt zu akzeptieren und Neues anzunehmen, dann würden diese nicht nur maßgeblich am Unternehmenserfolg mitarbeiten, sondern sie würden sich auch besser fühlen, da sie neben der Anerkennung durch die Mitarbeiter auch selbst dazu beitragen würden, dass ihre intrinsische Motivation steigt und damit die Zufriedenheit mit sich selbst!

 

 

ExFEARiential – Angst als geeignteter Motivator in der Werbung?

Posted on | November 17, 2013 | No Comments

Ist Angst tatsächlich ein geeigneter Motivator für Werbung?

Die kanadische Agentur john st. ist davon überzeugt, dass Angst das einprägsamste Gefühl ist, welches es zu stimulieren gilt.  Aus rein psychologischer Sicht sicherlich eine zutreffende Aussage. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass in meinem Psychologiestudium beim Thema Konditionierung letztlich die aversive Konditionierung die effektivste Art ist, etwas in das Gehirn zu “brennen”. Daher kann man mit Angst sicherlich sehr extreme Emotionen erzeugen…

… aber da war ja noch etwas…

…ahja… da war ja auch die Rede von “Ethik”…

So stelle ich mir schon die Frage, ob es korrekt ist, dass das Ziel “Aufmerksamkeit zu erlangen” alle Mittel heiligt?

Für den Zuseher mag das Video durchaus bei dem Einen oder Anderen für Lacher sorgen, aber wenn man sich etwa die Szene mit der Kindesentführung ansieht denke ich doch, dass es bei guter Werbung Grenzen gibt. Rein wissenschaftliche Erkenntnisse, die besagen, dass Angst einen hohen Motivationsfaktor darstellt, sollte nicht einfach so unreflektiert von Kreativen missbraucht werden dürfen!

Werbung mit viralem Potential

Posted on | November 17, 2013 | 1 Comment

Was sind die simplen Zutaten von guter Werbung?

Gute Musik, eine bekannter Star aus Film und Fernsehen und dazu eine Geschichte die fesselt!

Nespresso ist bereits bekannt dafür, dass George Clooney mit einer gewissen Selbstironie immer wieder Kurzgeschichten zeigt, die zum Verweilen anregen!

In diesem Zusammenhang ist diesmal auch Volvo Trucks ein gelungenes Video geglückt, welches unweigerlich zum Ansehen motiviert und sicherlich auch ein virales Potential hat.

Das ist Werbung, die dem Beruf der Kreativen alle Ehre macht!

Betrachtungen zur Qualität

Posted on | Oktober 25, 2012 | No Comments

Das Thema Preis ist ein omnipräsentes Reizthema. Wohl kein Mensch im Vertrieb läßt es kalt, wenn es im den Preis geht. Viele Verkäufer bekommen Herzrasen wenn man bei der Angebotseröffnung sich dem Preisthema nähert.  Woran liegt das?

Nun, beobachten wir uns einmal selbst! Wenn wir etwas wollen, wird geradezu automatisch versucht, das gewünschte Produkt noch etwas billiger zu bekommen. Ein vollkommen verständliches Verhalten, wie ich meine. Daher ein Appell an alle Verkäufer da draussen – vorausgesetzt der Verkäufer repräsentiert ein seriöses Unternehmen, das gediegene Leistungen zu einem vernünftigen Preis- Leistungsverhältnis bietet (alle Anderen bitte weiterklicken!): “Wenn sich das Verkaufsgespräch dem Preis nähert, sehen sie diesen Preis mit stolzten Augen, da sie ein leistungsfähiges Angebot erstellt haben, das jeden Cent wert ist!”

Bereits im 19Jhd. hat der britische Sozialökonom, John Ruskin, diesen Sachverhalt sehr schön in seinen “Betrachtungen zur Qualität” verdeutlicht:

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Web 2.0 fördert den Analphabetismus

Posted on | April 10, 2012 | 3 Comments

Google stellt neue Brille vor!

Mit dieser Brille trägt jeder einen kleinen Computer auf der Nase und kann überall und zu jeder Zeit über Sprachsteuerung die benötigten Informationen googlen… Man muss weder lesen noch schreiben können, da diese Fertigkeiten durch die Sprachsteuerung ersetzt werden!

 

Pinterest boomt mit unglaublichen Zuwachszahlen!

Für jene, die Pinterest (noch) nicht kennen, es handelt sich um eine Art soziales Netz, wo nur mehr Bilder geteilt werden und durch „folgen“ und „re-pinnen“ eine Collage aus eigenen Bildern und Bildern von Anderen entsteht – vollkommen ohne Buchstaben …

 

Auch in meinem beruflichen Tun merke ich zunehmend, dass schriftliche Inhalte immer weniger wahrgenommen werden und nur mehr mit auffälligen Bildern ein Feedback zu erreichen ist. Auch dabei scheint die Devise zu sein: „Auffallen um jeden Preis!“…

 

 

Was bedeutet diese Entwicklung in der Praxis? Sind die (funktionellen) Analphabeten auf dem Vormarsch und überrollen sie uns?

Die Medien, die uns eigentlich mit seriös recherchierten und validen Informationen versorgen sollten, beziehen ihre Informationen ebenfalls nur mehr aus dem Internet.

Frei nach dem Motto: „Der Schnellere hat Recht“ – es wird gar nicht mehr hinterfragt, ob Youtube Videos oder viral verbreitete Inhalte überhaupt stimmen können, Hauptsache das Online-Portal stellt die Information als Erstes in das Netz. Natürlich finden diese „Nachrichten“ in weiterer Folge auch in den jeweiligen Printmedien des nächsten Tages Einzug … und falls die voreilig publizierte Information ein Fake war, dann wird halt, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ein kleiner Widerruf in einer verwaisten Ecke gedruckt…

 

Informative Artikel kämpfen mit suchmaschinenoptimierten Fülltexten um die vorderen Plätze auf Google!

Wirklich informative Artikel werden zunehmend von langen sinnfreien Texten verdrängt, deren einziger Existenzgrund es ist, andere Seiten mit Backlinks zu versorgen, um bei einer Google Suche weiter vorne gefunden zu werden. Diese Technik mancher Suchmaschinenoptimierer ist es auch zu verdanken, dass ebene diese sinnfreien Seiten mit inhaltlosen Endlostexten zunehmend die vorderen Google Ergebnisseiten bevölkern und die Suchmaschinenergebnisse aus informativer Sicht immer weiter zum virtuellen Schrottplatz des Web 2.0 verkommen.

 

Wo endet diese Verschrottung unserer intellektuellen Fähigkeiten!

Stellt man sich die Geschwindigkeit vor, mit der diese Entwicklung voranschreitet, dann ist es durchaus vorstellbar, dass unsere Gesellschaft eines Großteils ihrer mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten innerhalb weniger Jahre unwiederbringlich beraubt wird!

Cross Label Marketing

Posted on | März 15, 2012 | No Comments

Vergesst alle Marketingstrategien der letzten Jahre – der Trend 2012 ist Cross Label Marketing!

Cross Channel Marketing war der Hype zu Beginn des Web 2.0, um die klassischen Medien nicht ganz in die Vergessenheit zu drängen! Aber was bisher eher zufällig passierte und langsam konkrete Formen annimmt,  ist der Marketing Trend 2012.

 

Cross Label Marketing – der Marketingtrend 2012!
Bisher eher ein Zufallsprodukt, aber immer wieder höchst effizient – nur wurden die Erfolge solcher Kampagnen meist anderen Marketinginstrumenten zugeschrieben, da der Einsatz des Cross Label Marketings nicht als bewusstes Marketing Instrument eingesetzt worden ist.

Was sind die Vorteile des Cross Label Marketing?
Die bisherigen Kampagnen haben es eindrucksvoll gezeigt, dass Cross Label Marketing höchst effizient ist. Die Ursache dafür ist simpel! Die Markenbotschaften werden dadurch auf derart vielen Kanälen kommuniziert, dass das Cross Channel Marketing dabei eher blass aussieht.
Zielgenau treffsicher werden die Zielgruppen erreicht. Hinzu kommt, dass dadurch neue, kultverdächtige Synergien geschaffen werden, die sich eigendynamisch entwickeln können!

Cross Label Marketing auch für KMUs geeignet?
Dass das Cross Label Marketing derzeit nur von Konzernen praktiziert wird, sollte die kleinen und mittleren Unternehmen nicht unbedingt abschrecken, da bei genauer Betrachtung die Wirkungsmechanismen des Cross Label Marketings auch in kleinem Rahmen durchaus effizient sein können. Voraussetzung dafür ist eine durchdachte Strategie, mit wohlüberlegtem Label-Partner sowie einer aktiven Social Media Kultur der Beteiligten!

Merry Christmas

Posted on | Dezember 21, 2011 | No Comments

Virales Marketing

Posted on | Oktober 28, 2011 | No Comments

Virales Marketing ist in der Tat ein sehr “machtvolles” Instrument im Web 2.0. Es hat sich aber in den letzten Jahren gezeigt, dass solche virlane Effekte tatsächlich meistens nur von Unternehmen mit einem entsprechend großem Werbetat erfolgreich umgesetzt wurden. Das liegt zum Einen daran, dass dabei meist sehr große und erfahrene Kreativagenturen im Hintergrund tätig sind, die immer wieder tolle Kampagnen hervorbringen. Zum Anderen finden wir auf Youtube aber immer wieder Beiträge von Einzelpersonen, denen mit einer gelungenen Idee ein solcher viraler Effekt gelingt. Daher mein Rat an KMU’s die sich mit diesem Thema befassen: Die Augen und Ohren offen halten und nicht mit aller Gewalt ein solches Projekt erzwingen wollen, sondern die – meist begrenzten Budgetmittel- dann einsetzen, wenn wirklich eine zündende neue Idee da ist!

Soziale Netzwerke und der Arbeitsmarkt

Posted on | Oktober 27, 2011 | No Comments

Inwieweit verändern die „Social Networks“ den Arbeitsmarkt?

Diese recht interessante Frage taucht immer häufiger beim Individual-Coaching auf. Die sozialen Netzwerke haben innerhalb kurzer Zeit unser Leben beeinflusst. Was die Google Suche noch vor einigen Jahren war, ist heute das „Abchecken“ des Gesprächspartners auf den sozialen Netzwerken im Vorfeld eines Termines. Im beruflichen Kontext spielen da vor allem Xing und LinkedIn eine Rolle. Wobei Xing, derzeit noch, im deutschsprachigen Raum dominiert und LinkedIn, das erst vor wenigen Wochen einen fulminanten Börsenstart hingelegt hat, international die Vorherrschaft innehat. Jedoch wird (meiner Meinung nach) sicher LinkedIn auch in Deutschland und Österreich in nächster Zeit einiges an Terrain gegenüber Xing gutmachen, da nun in München ein Büro eröffnet wird, mit dem Ziel den Rückstand gegenüber Xing wettzumachen.

Doch kommen wir zurück auf die Einflussnahme dieser beruflichen sozialen Netze auf den Arbeitsmarkt.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass diese Netze bewirken, dass jeder einzelne User mehr und mehr zu seiner Eigenmarke wird und das Unternehmen, für das er tätig ist, zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird. Das hat natürlich auch zur Folge, dass es für Unternehmen zusehends schwieriger wird und damit auch aufwendiger, die außerberuflichen Ambitionen des Mitarbeiters im Zaum zu halten und zu kontrollieren.

 

„Arbeitet mein Mitarbeiter überhaupt noch für mich?“

Diese Frage stellen sich immer häufiger Unternehmer und Personalmanager. Auch die Reaktion auf diese Entwicklung wird von Unternehmen sehr unterschiedlich gehandhabt. Besonders im Außendienst werden dabei die Zügel oft sehr verkürzt, damit der Außendienst nur ja keine Möglichkeit hat außerberuflich aktiv zu werden. Doch diese Maßnahme ist oft der Start einer Kettenreaktion die bewirkt, dass sich Außendienst und Unternehmen rasch entfremden. Somit wird klar, dass diese Entwicklung eine steigende Dramatik beinhaltet.

 

Hat diese Entwicklung auch Vorteile für Unternehmen?

Was bei flüchtiger Betrachtung eine große Gefahr für Unternehmen darstellt, kann bei richtiger Mitarbeiterführung aber durchaus für alle Beteiligten sehr positive Folgen haben.

Wie wir im vorigen Beispiel gesehen haben, kann sich bei falscher Reaktion auf die „Eigenmarke“ des Mitarbeiters in den sozialen Netzwerken sehr rasch eine fatale Negativspirale einstellen, die dazu führt, dass das Unternehmen einen nachhaltigen Imageschaden davonträgt. Betrachten wir allerdings diesen Trend näher und analysieren die Vorgänge genau, so stellen wir fest, dass diese Entwicklung, bei richtigem Umgang, durchaus sehr viel positives Potenzial beinhaltet.

 

Der Mitarbeiter als Unternehmer?

Die zunehmende Vermarktung der Eigenmarke des Mitarbeiters verlangt dem Mitarbeiter nämlich auch unternehmerisches Denken und Handeln ab. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Mitarbeiter im Umgang mit diesen Netzwerken lernt, über seinen Tellerrand hinauszusehen und einen Weitblick an den Tag zu legen, da das Internet ein sehr langes Gedächtnis hat und man diesen Umstand Rechnung tragen muss und seine Entscheidungen langfristig trifft. Ein kleines Beispiel: Wenn sich ein Mitarbeiter nicht mit einem Unternehmen identifiziert, für das er gerade arbeitet und das auch in den entsprechenden sozialen Netzen kundtut, so wird diese Information, aufgrund des Langzeitgedächtnisses des Internets, auch dem künftigen Arbeitgeber zugetragen. Das bedeutet, dass jene Mitarbeiter die während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses auch 100% hinter Ihrem Unternehmen stehen am Arbeitsmarkt langfristig die besseren Karten haben!

 

Fassen wir also zusammen, hat das Web 2.0 mit seinen sozialen Netzen für Unternehmen durchaus zwei maßgebliche Vorteile:

• Meine Mitarbeiter lernen unternehmerisches Denken und Handeln durch die “Eigenvermarktung”!

• Erfolgreiche Mitarbeiter lernen schnell, dass ihr Marktwert am Arbeitsmarkt gewaltig steigt, wenn Sie während ihres aufrechten Dienstverhältnisses 100% hinter Ihrem Unternehmen stehen und dieses professionell repräsentieren!

 

Die Vorteile dieser beiden Aspekte können aber nur jene Unternehmen nutzen, die lernen mit den sozialen Netzwerken richtig umzugehen …

Virales Marketing von Carlsberg

Posted on | Oktober 7, 2011 | No Comments

Hier auch eine sehr kreative Leistung einer belgischen Agentur, die für Carslberg einen viralen Marketing-Erfolg erzeugen konnte!

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    Martin Scheibelhofer

    Martin Scheibelhofer

    there are so many men who can figure costs, and so few who can measure values.

    • Unternehmensberater für Kommunikation, Strategie, PR, Marketing und Organisationsentwicklung.

    • Initiative zur Förderung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Ressourcennutzung: Lobbyist aus Überzeugung für die Entwicklung und Förderung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Ressourcennutzung.

    • Scheibelhofer GmbH & Co. KG: Berater und Gesellschafter (Spirit of Fire Kachelöfen; Scheibelhofer Landtechnik; CS Anlagenbau)

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