corporate communication & strategy consulting

there are so many men who can figure costs, and so few who can measure values.

Betrachtungen zur Qualität

Posted on | Oktober 25, 2012 | No Comments

Das Thema Preis ist ein omnipräsentes Reizthema. Wohl kein Mensch im Vertrieb läßt es kalt, wenn es im den Preis geht. Viele Verkäufer bekommen Herzrasen wenn man bei der Angebotseröffnung sich dem Preisthema nähert.  Woran liegt das?

Nun, beobachten wir uns einmal selbst! Wenn wir etwas wollen, wird geradezu automatisch versucht, das gewünschte Produkt noch etwas billiger zu bekommen. Ein vollkommen verständliches Verhalten, wie ich meine. Daher ein Appell an alle Verkäufer da draussen – vorausgesetzt der Verkäufer repräsentiert ein seriöses Unternehmen, das gediegene Leistungen zu einem vernünftigen Preis- Leistungsverhältnis bietet (alle Anderen bitte weiterklicken!): “Wenn sich das Verkaufsgespräch dem Preis nähert, sehen sie diesen Preis mit stolzten Augen, da sie ein leistungsfähiges Angebot erstellt haben, das jeden Cent wert ist!”

Bereits im 19Jhd. hat der britische Sozialökonom, John Ruskin, diesen Sachverhalt sehr schön in seinen “Betrachtungen zur Qualität” verdeutlicht:

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Web 2.0 fördert den Analphabetismus

Posted on | April 10, 2012 | 2 Comments

Google stellt neue Brille vor!

Mit dieser Brille trägt jeder einen kleinen Computer auf der Nase und kann überall und zu jeder Zeit über Sprachsteuerung die benötigten Informationen googlen… Man muss weder lesen noch schreiben können, da diese Fertigkeiten durch die Sprachsteuerung ersetzt werden!

 

Pinterest boomt mit unglaublichen Zuwachszahlen!

Für jene, die Pinterest (noch) nicht kennen, es handelt sich um eine Art soziales Netz, wo nur mehr Bilder geteilt werden und durch „folgen“ und „re-pinnen“ eine Collage aus eigenen Bildern und Bildern von Anderen entsteht – vollkommen ohne Buchstaben …

 

Auch in meinem beruflichen Tun merke ich zunehmend, dass schriftliche Inhalte immer weniger wahrgenommen werden und nur mehr mit auffälligen Bildern ein Feedback zu erreichen ist. Auch dabei scheint die Devise zu sein: „Auffallen um jeden Preis!“…

 

 

Was bedeutet diese Entwicklung in der Praxis? Sind die (funktionellen) Analphabeten auf dem Vormarsch und überrollen sie uns?

Die Medien, die uns eigentlich mit seriös recherchierten und validen Informationen versorgen sollten, beziehen ihre Informationen ebenfalls nur mehr aus dem Internet.

Frei nach dem Motto: „Der Schnellere hat Recht“ – es wird gar nicht mehr hinterfragt, ob Youtube Videos oder viral verbreitete Inhalte überhaupt stimmen können, Hauptsache das Online-Portal stellt die Information als Erstes in das Netz. Natürlich finden diese „Nachrichten“ in weiterer Folge auch in den jeweiligen Printmedien des nächsten Tages Einzug … und falls die voreilig publizierte Information ein Fake war, dann wird halt, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ein kleiner Widerruf in einer verwaisten Ecke gedruckt…

 

Informative Artikel kämpfen mit suchmaschinenoptimierten Fülltexten um die vorderen Plätze auf Google!

Wirklich informative Artikel werden zunehmend von langen sinnfreien Texten verdrängt, deren einziger Existenzgrund es ist, andere Seiten mit Backlinks zu versorgen, um bei einer Google Suche weiter vorne gefunden zu werden. Diese Technik mancher Suchmaschinenoptimierer ist es auch zu verdanken, dass ebene diese sinnfreien Seiten mit inhaltlosen Endlostexten zunehmend die vorderen Google Ergebnisseiten bevölkern und die Suchmaschinenergebnisse aus informativer Sicht immer weiter zum virtuellen Schrottplatz des Web 2.0 verkommen.

 

Wo endet diese Verschrottung unserer intellektuellen Fähigkeiten!

Stellt man sich die Geschwindigkeit vor, mit der diese Entwicklung voranschreitet, dann ist es durchaus vorstellbar, dass unsere Gesellschaft eines Großteils ihrer mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten innerhalb weniger Jahre unwiederbringlich beraubt wird!

Cross Label Marketing

Posted on | März 15, 2012 | No Comments

Vergesst alle Marketingstrategien der letzten Jahre – der Trend 2012 ist Cross Label Marketing!

Cross Channel Marketing war der Hype zu Beginn des Web 2.0, um die klassischen Medien nicht ganz in die Vergessenheit zu drängen! Aber was bisher eher zufällig passierte und langsam konkrete Formen annimmt,  ist der Marketing Trend 2012.

 

Cross Label Marketing – der Marketingtrend 2012!
Bisher eher ein Zufallsprodukt, aber immer wieder höchst effizient – nur wurden die Erfolge solcher Kampagnen meist anderen Marketinginstrumenten zugeschrieben, da der Einsatz des Cross Label Marketings nicht als bewusstes Marketing Instrument eingesetzt worden ist.

Was sind die Vorteile des Cross Label Marketing?
Die bisherigen Kampagnen haben es eindrucksvoll gezeigt, dass Cross Label Marketing höchst effizient ist. Die Ursache dafür ist simpel! Die Markenbotschaften werden dadurch auf derart vielen Kanälen kommuniziert, dass das Cross Channel Marketing dabei eher blass aussieht.
Zielgenau treffsicher werden die Zielgruppen erreicht. Hinzu kommt, dass dadurch neue, kultverdächtige Synergien geschaffen werden, die sich eigendynamisch entwickeln können!

Cross Label Marketing auch für KMUs geeignet?
Dass das Cross Label Marketing derzeit nur von Konzernen praktiziert wird, sollte die kleinen und mittleren Unternehmen nicht unbedingt abschrecken, da bei genauer Betrachtung die Wirkungsmechanismen des Cross Label Marketings auch in kleinem Rahmen durchaus effizient sein können. Voraussetzung dafür ist eine durchdachte Strategie, mit wohlüberlegtem Label-Partner sowie einer aktiven Social Media Kultur der Beteiligten!

Merry Christmas

Posted on | Dezember 21, 2011 | No Comments

Virales Marketing

Posted on | Oktober 28, 2011 | No Comments

Virales Marketing ist in der Tat ein sehr “machtvolles” Instrument im Web 2.0. Es hat sich aber in den letzten Jahren gezeigt, dass solche virlane Effekte tatsächlich meistens nur von Unternehmen mit einem entsprechend großem Werbetat erfolgreich umgesetzt wurden. Das liegt zum Einen daran, dass dabei meist sehr große und erfahrene Kreativagenturen im Hintergrund tätig sind, die immer wieder tolle Kampagnen hervorbringen. Zum Anderen finden wir auf Youtube aber immer wieder Beiträge von Einzelpersonen, denen mit einer gelungenen Idee ein solcher viraler Effekt gelingt. Daher mein Rat an KMU’s die sich mit diesem Thema befassen: Die Augen und Ohren offen halten und nicht mit aller Gewalt ein solches Projekt erzwingen wollen, sondern die – meist begrenzten Budgetmittel- dann einsetzen, wenn wirklich eine zündende neue Idee da ist!

Soziale Netzwerke und der Arbeitsmarkt

Posted on | Oktober 27, 2011 | No Comments

Inwieweit verändern die „Social Networks“ den Arbeitsmarkt?

Diese recht interessante Frage taucht immer häufiger beim Individual-Coaching auf. Die sozialen Netzwerke haben innerhalb kurzer Zeit unser Leben beeinflusst. Was die Google Suche noch vor einigen Jahren war, ist heute das „Abchecken“ des Gesprächspartners auf den sozialen Netzwerken im Vorfeld eines Termines. Im beruflichen Kontext spielen da vor allem Xing und LinkedIn eine Rolle. Wobei Xing, derzeit noch, im deutschsprachigen Raum dominiert und LinkedIn, das erst vor wenigen Wochen einen fulminanten Börsenstart hingelegt hat, international die Vorherrschaft innehat. Jedoch wird (meiner Meinung nach) sicher LinkedIn auch in Deutschland und Österreich in nächster Zeit einiges an Terrain gegenüber Xing gutmachen, da nun in München ein Büro eröffnet wird, mit dem Ziel den Rückstand gegenüber Xing wettzumachen.

Doch kommen wir zurück auf die Einflussnahme dieser beruflichen sozialen Netze auf den Arbeitsmarkt.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass diese Netze bewirken, dass jeder einzelne User mehr und mehr zu seiner Eigenmarke wird und das Unternehmen, für das er tätig ist, zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird. Das hat natürlich auch zur Folge, dass es für Unternehmen zusehends schwieriger wird und damit auch aufwendiger, die außerberuflichen Ambitionen des Mitarbeiters im Zaum zu halten und zu kontrollieren.

 

„Arbeitet mein Mitarbeiter überhaupt noch für mich?“

Diese Frage stellen sich immer häufiger Unternehmer und Personalmanager. Auch die Reaktion auf diese Entwicklung wird von Unternehmen sehr unterschiedlich gehandhabt. Besonders im Außendienst werden dabei die Zügel oft sehr verkürzt, damit der Außendienst nur ja keine Möglichkeit hat außerberuflich aktiv zu werden. Doch diese Maßnahme ist oft der Start einer Kettenreaktion die bewirkt, dass sich Außendienst und Unternehmen rasch entfremden. Somit wird klar, dass diese Entwicklung eine steigende Dramatik beinhaltet.

 

Hat diese Entwicklung auch Vorteile für Unternehmen?

Was bei flüchtiger Betrachtung eine große Gefahr für Unternehmen darstellt, kann bei richtiger Mitarbeiterführung aber durchaus für alle Beteiligten sehr positive Folgen haben.

Wie wir im vorigen Beispiel gesehen haben, kann sich bei falscher Reaktion auf die „Eigenmarke“ des Mitarbeiters in den sozialen Netzwerken sehr rasch eine fatale Negativspirale einstellen, die dazu führt, dass das Unternehmen einen nachhaltigen Imageschaden davonträgt. Betrachten wir allerdings diesen Trend näher und analysieren die Vorgänge genau, so stellen wir fest, dass diese Entwicklung, bei richtigem Umgang, durchaus sehr viel positives Potenzial beinhaltet.

 

Der Mitarbeiter als Unternehmer?

Die zunehmende Vermarktung der Eigenmarke des Mitarbeiters verlangt dem Mitarbeiter nämlich auch unternehmerisches Denken und Handeln ab. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Mitarbeiter im Umgang mit diesen Netzwerken lernt, über seinen Tellerrand hinauszusehen und einen Weitblick an den Tag zu legen, da das Internet ein sehr langes Gedächtnis hat und man diesen Umstand Rechnung tragen muss und seine Entscheidungen langfristig trifft. Ein kleines Beispiel: Wenn sich ein Mitarbeiter nicht mit einem Unternehmen identifiziert, für das er gerade arbeitet und das auch in den entsprechenden sozialen Netzen kundtut, so wird diese Information, aufgrund des Langzeitgedächtnisses des Internets, auch dem künftigen Arbeitgeber zugetragen. Das bedeutet, dass jene Mitarbeiter die während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses auch 100% hinter Ihrem Unternehmen stehen am Arbeitsmarkt langfristig die besseren Karten haben!

 

Fassen wir also zusammen, hat das Web 2.0 mit seinen sozialen Netzen für Unternehmen durchaus zwei maßgebliche Vorteile:

• Meine Mitarbeiter lernen unternehmerisches Denken und Handeln durch die “Eigenvermarktung”!

• Erfolgreiche Mitarbeiter lernen schnell, dass ihr Marktwert am Arbeitsmarkt gewaltig steigt, wenn Sie während ihres aufrechten Dienstverhältnisses 100% hinter Ihrem Unternehmen stehen und dieses professionell repräsentieren!

 

Die Vorteile dieser beiden Aspekte können aber nur jene Unternehmen nutzen, die lernen mit den sozialen Netzwerken richtig umzugehen …

Virales Marketing von Carlsberg

Posted on | Oktober 7, 2011 | No Comments

Hier auch eine sehr kreative Leistung einer belgischen Agentur, die für Carslberg einen viralen Marketing-Erfolg erzeugen konnte!

Digitaler Kiosk am iPad – Apple geht neue Wege mit dem iOS5

Posted on | Juni 10, 2011 | No Comments

Wie ich bereits vor einem Jahr in meinem Blog geschrieben habe, könnte das iPad zur Chance für das Verlagswesen werden! Bisher haben die Verlage zunehmend unter dem Druck der Gratis-Onlinemedien gelitten. Damit könnte nun bald Schluss sein! Interessanterweise reagiert aber die Verlagsbranche diesbezüglich eher reserviert.

Digitaler Kiosk am iPad

Nun ist es fix! Apples iPad beinhaltet nun, neben zahlreichen neuen Features, auch einen digitalen Kiosk! Zwar werden den Nutzern des neuen Betriebssystems iOS5 von Apple einige Anwendungen sehr bekannt vorkommen aus der Welt der Mitbewerber, aber “besser gut kopiert als schlecht erfunden!”
Als besonders interessant halte ich jedoch die Einführung eines digitalen Kiosk. Dieser ermöglicht es jetzt endlich, die gut recherchierten Informationen aus der Welt der Printmedien online zu erhalten. Diese Entwicklung dürfte, meiner Meinung nach, auch dazu beitragen, dass sich der Online-Medien Bereich endlich zu ordnen beginnt.

Das Web 2.0 als Sumpf der Falschinformationen

Die Praxis der letzten Jahre hat gezeigt, dass nahezu jeder Redakteur nur mehr über das Internet, schnell und oberflächlich recherchiert hat, da bei den Informationsmedien ein “permanenter Sensationsdruck” herrscht. Wenig verwunderlich daher, wenn die Zahl der verbreiteten  Falschinformationen rasant zugenommen haben. Durch die Entwicklung des digitalen Kiosks von Apple werden wieder die Kaufmedien aufgewertet und ich erwarte mir eine qualitative Beruhigung des Online-Marktes in diesem Bereich, da natürlich auch Apple’s Mitbewerber über kurz oder lang ähnliche Systeme einführen werden. Dadurch entsteht sicher auch eine qualitative Diversifikation der angebotenen Medien und so wird die Masse der fehlerbehafteten Informationen, die bisher sehr schnell im Internet verbreitet wurden, etwas eingedämmt werden, sofern die seriösen Redaktionen wieder zu ihren Wurzeln finden und dem Trend der sensationsgeilen Berichterstattung eine Absage erteilen…

Das Perpetuum mobile Werbewirtschaft

Posted on | April 22, 2011 | No Comments

Die Marktplatz Werbewirtschaft

Ein heiß und wild umkämpfter Schauplatz! Da wird um Werbebudgets gerittert und oft mit sehr harten Kampagnen versucht den Werbeeuro von Unternehmen verwalten zu dürfen. Und fast jährlich werden die Werbeetats ausgeweitet, da sich ständig neue Werbefelder auftun, die versorgt werden wollen. Da wird es für kleinere Unternehmen zunehmend schwieriger sich bei der Angebotsvielfalt zurechtzufinden.

Die Quantität nimmt zu und gleichzeitig bleibt die Qualität auf der Strecke!

Zugegeben ein etwas provokantes Statement von mir – aber ich vermisse tatsächlich die wirklich fundamentalen kreativen Impulse der Kreativwirtschaft. Die wirklichen Hingucker werden immer weniger, obwohl die Werbeausgaben immer mehr zunehmen. Kreativagenturen sonnen sich oft auf einer guten Idee von anno dazumal und verkaufen einen billigen Abklatsch davon zum hundertsten Mal – und das ist die Zukunft der Werbung?

Wer nicht wirbt, der stirbt! (Henry Ford)

Nun dieser Ausspruch hat durchaus etwas Fundamentales an sich! Doch in Zusammenhang zu den einleitenden Worten auch gleichzeitig etwas Frustrierendes für den Werbenden!

Wer nimmt eigentlich meine Werbung noch wahr?

Die Response auf Werbeaktivitäten nimmt stetig ab und die verlässlichsten Leser meiner Werbeaktionen sind die Anzeigenverkäufer anderer Werbeträger, die versuchen, ihre Werbeplätze zu verkaufen! Ein bedenkliches Schauspiel finde ich!

Gibt es einen Ausweg aus dieser Entwicklung?

Nun, die Erde dreht sich immer weiter – also JA, es gibt Auswege aus diesem Dilemma! Aber nachdem es keine Patentrezepte für richtige Werbung gibt, muss jedes Unternehmen weiter selbst für sich nach der optimalen Lösung suchen!

Ein Tipp am Schluss!

Machen Sie es Ihrer Kreativagentur nicht zu leicht! Fordern Sie auch langfristige Konzepte ein und nutzen Sie auch das kreative Potenzial im eigenen Unternehmen. Dabei empfiehlt sich auch das zurate ziehen von (guten!!) Strategieberatern, die dabei helfen, kreative Prozesse im eigenen Unternehmen zu fördern.

Suchmaschinenoptimierung – die Erfolgsgeschichte für 2010

Posted on | Februar 2, 2011 | 4 Comments

Ein häufiges Thema bei Interessenten einer professionellen Suchmaschinenoptimierung ist immer wieder die Erfolgskontrolle! Die potenziellen Kunden sprechen in diesem Zusammenhang immer von „Platzierungsgarantien auf Google“. Da viele unseriöse SEO Anbieter, vor allem in Spammails „Platz 1 auf Google garantieren“ und „Tausende Backlinks für 9,90“ anbieten. Vor dem Hintergrund dieser unseriösen Anbieter ist es natürlich immer recht mühsam zu argumentieren, da seriöse Suchmaschinenoptimierer keine Platzierungsgarantien abgeben.

Gibt es eine Garantie für Platz 1 bei Google durch Suchmaschinenoptimierung?

Eines vorweg: NEIN! Es gibt keine Garantie dafür!

Die Gründe dafür sind vielfältig und es würde Tage dauern alle Gründe dafür aufzulisten. Tatsache ist, dass man keine Platzierungen auf einer Suchmaschine garantieren kann, da die Algorithmen und Kriterien ständig verändert werden. Dazu spielt auch die Vergangenheit einer Seite eine Rolle. Etwa ob die Seite durch unerlaubte Tricks schon einmal bestraft wurde und vieles mehr.

Erst unlängst hatte ich wieder eine sehr „mühsame“ Anfrage zur Suchmaschinenoptimierung. Besagter Interessent wollte von mir unbedingt Garantien für eine verbesserte Platzierung. Nach einer kurzen Recherche seiner Seite stellte ich fest, dass auf dieser Seite bereits zahlreiche „No Go’s“ implementiert worden waren. Es sprach vieles dafür, dass diese Seite bereits auf einer schwarzen Liste der Suchmaschinen stand, da besagter Interessent vermutlich bereits auf Versprechen vermeintlicher Black Hat SEO’s hereingefallen war. Zwei Wochen, nachdem ich besagtem Interessenten mitgeteilt hatte, dass ich keine Garantien abgebe und ihn in diesem Zusammenhang auch den Tipp gegeben habe, seine unerlaubten Tricks zu entfernen, habe ich entdeckt, dass diese Seite mittlerweile ganz aus dem Google Index verbannt worden ist und in absehbarer Zeit eben einfach nicht auf Google auftauchen wird.

So drastisch müssen natürlich nicht immer die „Bestrafungen“ von Google sein, da ebenso „mildere Strafen“ durchaus gängig sind. So kann eine Seite plötzlich einfach 5, 10, 20, oder gar 100 Seiten nach hinten rutschen. Das Ergebnis ist dasselbe: Man wird praktisch nicht mehr gefunden auf Google!

Warum ist eine professionelle Suchmaschinenoptimierung sinnvoll?

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer wieder ein Grund auch einen kurzen Rückblick zu starten. Aus diesem Grund freut es mich immer wieder, wenn ein neues Jahr anbricht, da man dann die Erfolge seines Tuns im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (nach den White Hat SEO Methoden!) verifiziert.

Als kleines Beispiel möchte ich daher eine von mir betreute Seite nehmen, die ich mittlerweile seit zwei Jahren suchmaschinenoptimierend betreue. Es handelt sich um eine Seite für Kachelöfen und Kamine von Spirit of Fire (ein sehr renommiertes und innovatives Unternehmen meines Bruders, das neben einem Hafnerbetrieb auch noch einen Anlagenbau (www.tierkremierung.com) und eine Landtechnikproduktion (www.kipptransporter.at) beherbergt. Anhand dieser Seite kann man auch sehr deutlich sehen, dass eine laufende Suchmaschinenoptimierung letztlich auch zum Geschäftserfolg beitragen kann!

Das Ergebnis von www.spirit-of-fire.com für 2010 anhand von Google Analytics:

Unique Visitors*: 185579
Seitenimpressionen: 863041
Durchschnittliche Besuchszeit: 7,34 Minuten
Absprungrate: 21,43%
Neue Besucher: 84,19%
Besucher über Suchmaschinen Suche: 72,59%
Interessentenanfragen: 674

 *Unique Visitors sind tatsächliche Besucher ohne Suchmaschinen Crawler.

OnPage Optimierung oder OffPage Optimierung – was ist Wichtiger?

Diese Frage sollte richtigerweise nicht in dieser Form gestellt werden, da für eine gute Suchmaschinenoptimierung immer das gute Zusammenspiel beider Maßnahmenpakete von entscheidender Bedeutung ist. Viele Suchmaschinenoptimierer konzentrieren sich zu sehr auf die OffPage Suchmaschinenoptimierung. Daher wird die Seite zwar möglicherweise gut gelistet und die Besucherzahlen steigen, aber letztlich bleiben die Anfragen aus, da die Seite einfach inhaltlich zu uninteressant ist für den Besucher.

Darum ist neben der OffPage Suchmaschinenoptimierung ein besonderes Augenmerk auf die OnPage Suchmaschinenoptimierung zu legen, da vor allem die OnPage Suchmaschinenoptimierung einen wichtigen Faktor darstellt für den Erfolg einer Seite. Schließlich soll die Seite nicht nur bei Suchmaschinen gut gelistet sein, sondern auch für die Besucher einen Nutzen haben! Indizien für die Nützlichkeit einer Seite sind unter anderem die Absprungrate (wie viele Besucher verlassen unvermittelt nach einem kurzen Blick die Seite wieder mit dem Zurück-Button), die Seitenimpressionen und schließlich die Interessentenanfragen.

Erst wenn auch diese Kennzahlen eine entsprechende positive Entwicklung aufweisen, kann man von einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung sprechen!

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