corporate communications and strategy consulting

there are so many men who can figure costs, and so few who can measure values.

Merry Christmas

Posted on | Dezember 21, 2011 | No Comments

Virales Marketing

Posted on | Oktober 28, 2011 | No Comments

Virales Marketing ist in der Tat ein sehr “machtvolles” Instrument im Web 2.0. Es hat sich aber in den letzten Jahren gezeigt, dass solche virlane Effekte tatsächlich meistens nur von Unternehmen mit einem entsprechend großem Werbetat erfolgreich umgesetzt wurden. Das liegt zum Einen daran, dass dabei meist sehr große und erfahrene Kreativagenturen im Hintergrund tätig sind, die immer wieder tolle Kampagnen hervorbringen. Zum Anderen finden wir auf Youtube aber immer wieder Beiträge von Einzelpersonen, denen mit einer gelungenen Idee ein solcher viraler Effekt gelingt. Daher mein Rat an KMU’s die sich mit diesem Thema befassen: Die Augen und Ohren offen halten und nicht mit aller Gewalt ein solches Projekt erzwingen wollen, sondern die – meist begrenzten Budgetmittel- dann einsetzen, wenn wirklich eine zündende neue Idee da ist!

Soziale Netzwerke und der Arbeitsmarkt

Posted on | Oktober 27, 2011 | No Comments

Inwieweit verändern die „Social Networks“ den Arbeitsmarkt?

Diese recht interessante Frage taucht immer häufiger beim Individual-Coaching auf. Die sozialen Netzwerke haben innerhalb kurzer Zeit unser Leben beeinflusst. Was die Google Suche noch vor einigen Jahren war, ist heute das „Abchecken“ des Gesprächspartners auf den sozialen Netzwerken im Vorfeld eines Termines. Im beruflichen Kontext spielen da vor allem Xing und LinkedIn eine Rolle. Wobei Xing, derzeit noch, im deutschsprachigen Raum dominiert und LinkedIn, das erst vor wenigen Wochen einen fulminanten Börsenstart hingelegt hat, international die Vorherrschaft innehat. Jedoch wird (meiner Meinung nach) sicher LinkedIn auch in Deutschland und Österreich in nächster Zeit einiges an Terrain gegenüber Xing gutmachen, da nun in München ein Büro eröffnet wird, mit dem Ziel den Rückstand gegenüber Xing wettzumachen.

Doch kommen wir zurück auf die Einflussnahme dieser beruflichen sozialen Netze auf den Arbeitsmarkt.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass diese Netze bewirken, dass jeder einzelne User mehr und mehr zu seiner Eigenmarke wird und das Unternehmen, für das er tätig ist, zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird. Das hat natürlich auch zur Folge, dass es für Unternehmen zusehends schwieriger wird und damit auch aufwendiger, die außerberuflichen Ambitionen des Mitarbeiters im Zaum zu halten und zu kontrollieren.

 

„Arbeitet mein Mitarbeiter überhaupt noch für mich?“

Diese Frage stellen sich immer häufiger Unternehmer und Personalmanager. Auch die Reaktion auf diese Entwicklung wird von Unternehmen sehr unterschiedlich gehandhabt. Besonders im Außendienst werden dabei die Zügel oft sehr verkürzt, damit der Außendienst nur ja keine Möglichkeit hat außerberuflich aktiv zu werden. Doch diese Maßnahme ist oft der Start einer Kettenreaktion die bewirkt, dass sich Außendienst und Unternehmen rasch entfremden. Somit wird klar, dass diese Entwicklung eine steigende Dramatik beinhaltet.

 

Hat diese Entwicklung auch Vorteile für Unternehmen?

Was bei flüchtiger Betrachtung eine große Gefahr für Unternehmen darstellt, kann bei richtiger Mitarbeiterführung aber durchaus für alle Beteiligten sehr positive Folgen haben.

Wie wir im vorigen Beispiel gesehen haben, kann sich bei falscher Reaktion auf die „Eigenmarke“ des Mitarbeiters in den sozialen Netzwerken sehr rasch eine fatale Negativspirale einstellen, die dazu führt, dass das Unternehmen einen nachhaltigen Imageschaden davonträgt. Betrachten wir allerdings diesen Trend näher und analysieren die Vorgänge genau, so stellen wir fest, dass diese Entwicklung, bei richtigem Umgang, durchaus sehr viel positives Potenzial beinhaltet.

 

Der Mitarbeiter als Unternehmer?

Die zunehmende Vermarktung der Eigenmarke des Mitarbeiters verlangt dem Mitarbeiter nämlich auch unternehmerisches Denken und Handeln ab. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Mitarbeiter im Umgang mit diesen Netzwerken lernt, über seinen Tellerrand hinauszusehen und einen Weitblick an den Tag zu legen, da das Internet ein sehr langes Gedächtnis hat und man diesen Umstand Rechnung tragen muss und seine Entscheidungen langfristig trifft. Ein kleines Beispiel: Wenn sich ein Mitarbeiter nicht mit einem Unternehmen identifiziert, für das er gerade arbeitet und das auch in den entsprechenden sozialen Netzen kundtut, so wird diese Information, aufgrund des Langzeitgedächtnisses des Internets, auch dem künftigen Arbeitgeber zugetragen. Das bedeutet, dass jene Mitarbeiter die während eines aufrechten Arbeitsverhältnisses auch 100% hinter Ihrem Unternehmen stehen am Arbeitsmarkt langfristig die besseren Karten haben!

 

Fassen wir also zusammen, hat das Web 2.0 mit seinen sozialen Netzen für Unternehmen durchaus zwei maßgebliche Vorteile:

• Meine Mitarbeiter lernen unternehmerisches Denken und Handeln durch die “Eigenvermarktung”!

• Erfolgreiche Mitarbeiter lernen schnell, dass ihr Marktwert am Arbeitsmarkt gewaltig steigt, wenn Sie während ihres aufrechten Dienstverhältnisses 100% hinter Ihrem Unternehmen stehen und dieses professionell repräsentieren!

 

Die Vorteile dieser beiden Aspekte können aber nur jene Unternehmen nutzen, die lernen mit den sozialen Netzwerken richtig umzugehen …

Virales Marketing von Carlsberg

Posted on | Oktober 7, 2011 | No Comments

Hier auch eine sehr kreative Leistung einer belgischen Agentur, die für Carslberg einen viralen Marketing-Erfolg erzeugen konnte!

Digitaler Kiosk am iPad – Apple geht neue Wege mit dem iOS5

Posted on | Juni 10, 2011 | No Comments

Wie ich bereits vor einem Jahr in meinem Blog geschrieben habe, könnte das iPad zur Chance für das Verlagswesen werden! Bisher haben die Verlage zunehmend unter dem Druck der Gratis-Onlinemedien gelitten. Damit könnte nun bald Schluss sein! Interessanterweise reagiert aber die Verlagsbranche diesbezüglich eher reserviert.

Digitaler Kiosk am iPad

Nun ist es fix! Apples iPad beinhaltet nun, neben zahlreichen neuen Features, auch einen digitalen Kiosk! Zwar werden den Nutzern des neuen Betriebssystems iOS5 von Apple einige Anwendungen sehr bekannt vorkommen aus der Welt der Mitbewerber, aber “besser gut kopiert als schlecht erfunden!”
Als besonders interessant halte ich jedoch die Einführung eines digitalen Kiosk. Dieser ermöglicht es jetzt endlich, die gut recherchierten Informationen aus der Welt der Printmedien online zu erhalten. Diese Entwicklung dürfte, meiner Meinung nach, auch dazu beitragen, dass sich der Online-Medien Bereich endlich zu ordnen beginnt.

Das Web 2.0 als Sumpf der Falschinformationen

Die Praxis der letzten Jahre hat gezeigt, dass nahezu jeder Redakteur nur mehr über das Internet, schnell und oberflächlich recherchiert hat, da bei den Informationsmedien ein “permanenter Sensationsdruck” herrscht. Wenig verwunderlich daher, wenn die Zahl der verbreiteten  Falschinformationen rasant zugenommen haben. Durch die Entwicklung des digitalen Kiosks von Apple werden wieder die Kaufmedien aufgewertet und ich erwarte mir eine qualitative Beruhigung des Online-Marktes in diesem Bereich, da natürlich auch Apple’s Mitbewerber über kurz oder lang ähnliche Systeme einführen werden. Dadurch entsteht sicher auch eine qualitative Diversifikation der angebotenen Medien und so wird die Masse der fehlerbehafteten Informationen, die bisher sehr schnell im Internet verbreitet wurden, etwas eingedämmt werden, sofern die seriösen Redaktionen wieder zu ihren Wurzeln finden und dem Trend der sensationsgeilen Berichterstattung eine Absage erteilen…

Das Perpetuum mobile Werbewirtschaft

Posted on | April 22, 2011 | No Comments

Die Marktplatz Werbewirtschaft

Ein heiß und wild umkämpfter Schauplatz! Da wird um Werbebudgets gerittert und oft mit sehr harten Kampagnen versucht den Werbeeuro von Unternehmen verwalten zu dürfen. Und fast jährlich werden die Werbeetats ausgeweitet, da sich ständig neue Werbefelder auftun, die versorgt werden wollen. Da wird es für kleinere Unternehmen zunehmend schwieriger sich bei der Angebotsvielfalt zurechtzufinden.

Die Quantität nimmt zu und gleichzeitig bleibt die Qualität auf der Strecke!

Zugegeben ein etwas provokantes Statement von mir – aber ich vermisse tatsächlich die wirklich fundamentalen kreativen Impulse der Kreativwirtschaft. Die wirklichen Hingucker werden immer weniger, obwohl die Werbeausgaben immer mehr zunehmen. Kreativagenturen sonnen sich oft auf einer guten Idee von anno dazumal und verkaufen einen billigen Abklatsch davon zum hundertsten Mal – und das ist die Zukunft der Werbung?

Wer nicht wirbt, der stirbt! (Henry Ford)

Nun dieser Ausspruch hat durchaus etwas Fundamentales an sich! Doch in Zusammenhang zu den einleitenden Worten auch gleichzeitig etwas Frustrierendes für den Werbenden!

Wer nimmt eigentlich meine Werbung noch wahr?

Die Response auf Werbeaktivitäten nimmt stetig ab und die verlässlichsten Leser meiner Werbeaktionen sind die Anzeigenverkäufer anderer Werbeträger, die versuchen, ihre Werbeplätze zu verkaufen! Ein bedenkliches Schauspiel finde ich!

Gibt es einen Ausweg aus dieser Entwicklung?

Nun, die Erde dreht sich immer weiter – also JA, es gibt Auswege aus diesem Dilemma! Aber nachdem es keine Patentrezepte für richtige Werbung gibt, muss jedes Unternehmen weiter selbst für sich nach der optimalen Lösung suchen!

Ein Tipp am Schluss!

Machen Sie es Ihrer Kreativagentur nicht zu leicht! Fordern Sie auch langfristige Konzepte ein und nutzen Sie auch das kreative Potenzial im eigenen Unternehmen. Dabei empfiehlt sich auch das zurate ziehen von (guten!!) Strategieberatern, die dabei helfen, kreative Prozesse im eigenen Unternehmen zu fördern.

Suchmaschinenoptimierung – die Erfolgsgeschichte für 2010

Posted on | Februar 2, 2011 | 4 Comments

Ein häufiges Thema bei Interessenten einer professionellen Suchmaschinenoptimierung ist immer wieder die Erfolgskontrolle! Die potenziellen Kunden sprechen in diesem Zusammenhang immer von „Platzierungsgarantien auf Google“. Da viele unseriöse SEO Anbieter, vor allem in Spammails „Platz 1 auf Google garantieren“ und „Tausende Backlinks für 9,90“ anbieten. Vor dem Hintergrund dieser unseriösen Anbieter ist es natürlich immer recht mühsam zu argumentieren, da seriöse Suchmaschinenoptimierer keine Platzierungsgarantien abgeben.

Gibt es eine Garantie für Platz 1 bei Google durch Suchmaschinenoptimierung?

Eines vorweg: NEIN! Es gibt keine Garantie dafür!

Die Gründe dafür sind vielfältig und es würde Tage dauern alle Gründe dafür aufzulisten. Tatsache ist, dass man keine Platzierungen auf einer Suchmaschine garantieren kann, da die Algorithmen und Kriterien ständig verändert werden. Dazu spielt auch die Vergangenheit einer Seite eine Rolle. Etwa ob die Seite durch unerlaubte Tricks schon einmal bestraft wurde und vieles mehr.

Erst unlängst hatte ich wieder eine sehr „mühsame“ Anfrage zur Suchmaschinenoptimierung. Besagter Interessent wollte von mir unbedingt Garantien für eine verbesserte Platzierung. Nach einer kurzen Recherche seiner Seite stellte ich fest, dass auf dieser Seite bereits zahlreiche „No Go’s“ implementiert worden waren. Es sprach vieles dafür, dass diese Seite bereits auf einer schwarzen Liste der Suchmaschinen stand, da besagter Interessent vermutlich bereits auf Versprechen vermeintlicher Black Hat SEO’s hereingefallen war. Zwei Wochen, nachdem ich besagtem Interessenten mitgeteilt hatte, dass ich keine Garantien abgebe und ihn in diesem Zusammenhang auch den Tipp gegeben habe, seine unerlaubten Tricks zu entfernen, habe ich entdeckt, dass diese Seite mittlerweile ganz aus dem Google Index verbannt worden ist und in absehbarer Zeit eben einfach nicht auf Google auftauchen wird.

So drastisch müssen natürlich nicht immer die „Bestrafungen“ von Google sein, da ebenso „mildere Strafen“ durchaus gängig sind. So kann eine Seite plötzlich einfach 5, 10, 20, oder gar 100 Seiten nach hinten rutschen. Das Ergebnis ist dasselbe: Man wird praktisch nicht mehr gefunden auf Google!

Warum ist eine professionelle Suchmaschinenoptimierung sinnvoll?

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer wieder ein Grund auch einen kurzen Rückblick zu starten. Aus diesem Grund freut es mich immer wieder, wenn ein neues Jahr anbricht, da man dann die Erfolge seines Tuns im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (nach den White Hat SEO Methoden!) verifiziert.

Als kleines Beispiel möchte ich daher eine von mir betreute Seite nehmen, die ich mittlerweile seit zwei Jahren suchmaschinenoptimierend betreue. Es handelt sich um eine Seite für Kachelöfen und Kamine von Spirit of Fire (ein sehr renommiertes und innovatives Unternehmen meines Bruders, das neben einem Hafnerbetrieb auch noch einen Anlagenbau (www.tierkremierung.com) und eine Landtechnikproduktion (www.kipptransporter.at) beherbergt. Anhand dieser Seite kann man auch sehr deutlich sehen, dass eine laufende Suchmaschinenoptimierung letztlich auch zum Geschäftserfolg beitragen kann!

Das Ergebnis von www.spirit-of-fire.com für 2010 anhand von Google Analytics:

Unique Visitors*: 185579
Seitenimpressionen: 863041
Durchschnittliche Besuchszeit: 7,34 Minuten
Absprungrate: 21,43%
Neue Besucher: 84,19%
Besucher über Suchmaschinen Suche: 72,59%
Interessentenanfragen: 674

 *Unique Visitors sind tatsächliche Besucher ohne Suchmaschinen Crawler.

OnPage Optimierung oder OffPage Optimierung – was ist Wichtiger?

Diese Frage sollte richtigerweise nicht in dieser Form gestellt werden, da für eine gute Suchmaschinenoptimierung immer das gute Zusammenspiel beider Maßnahmenpakete von entscheidender Bedeutung ist. Viele Suchmaschinenoptimierer konzentrieren sich zu sehr auf die OffPage Suchmaschinenoptimierung. Daher wird die Seite zwar möglicherweise gut gelistet und die Besucherzahlen steigen, aber letztlich bleiben die Anfragen aus, da die Seite einfach inhaltlich zu uninteressant ist für den Besucher.

Darum ist neben der OffPage Suchmaschinenoptimierung ein besonderes Augenmerk auf die OnPage Suchmaschinenoptimierung zu legen, da vor allem die OnPage Suchmaschinenoptimierung einen wichtigen Faktor darstellt für den Erfolg einer Seite. Schließlich soll die Seite nicht nur bei Suchmaschinen gut gelistet sein, sondern auch für die Besucher einen Nutzen haben! Indizien für die Nützlichkeit einer Seite sind unter anderem die Absprungrate (wie viele Besucher verlassen unvermittelt nach einem kurzen Blick die Seite wieder mit dem Zurück-Button), die Seitenimpressionen und schließlich die Interessentenanfragen.

Erst wenn auch diese Kennzahlen eine entsprechende positive Entwicklung aufweisen, kann man von einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung sprechen!

MLM und Network Marketing – die eierlegende Wollmilchsau!

Posted on | Januar 3, 2011 | No Comments

Reich werden mit Network Marketing und Multi Level Marketing!

 

Im Rahmen meiner Beratertätigkeit habe ich es immer häufiger mit Anfragen von Menschen zu tun, die mich fragen, was ich von „dieser unglaublich tollen Network Marketing Idee” halte, die viel Geld für das Werben neuer Mitglieder versprechen. Das zu bewerbende Produkt ist in den meisten Fällen ein E-Book, das Tipps zum Geld verdienen gibt und garantiert, dass bei Einhaltung dieser Tipps, sich ein unverzüglicher Reichtum ungeahnten Ausmaßes einstellt.

Reich werden durch Network Marketing von zuhause!

…Nun… Wo fange ich an …

Zu allererst muss ich wahrscheinlich lernen den Begriff „Network Marketing” aus meinem Sprachschatz zu streichen! Der Grund ist, dass dieser Begriff sehr schamlos missbraucht wird und mittlerweile einen sehr negativen Nachgeschmack besitzt. Ursprünglich steht Network Marketing für Marketing Maßnahmen, die speziell auf soziale Netzwerke abgestimmt sind und meist in den Bereich der Kommunikationspolitik einzuordnen sind. Leider wird nun der Begriff des Network Marketings Zunehmens im Zusammenhang mit Schneeball Systemen gebraucht, die einen seriösen Eindruck vermitteln möchten. Im Gegensatz dazu beherbergt der Begriff „Multi Level Marketing” ja zumindest schon einen begrifflichen Hinweis auf die Bedeutung eines „Pyramidenspiels”. Auf Twitter, Facebook und Co. nehmen die MLM (Multi Level Marketing) und Network Angebote rasant zu und man bekommt fast den Eindruck, dass sich in den sozialen Netzen und Microblogging Diensten viele Millionen von „Online Marketeers” tummeln, die mit diesen Systemen bereits reich geworden sind. Dabei wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass es rechtlich bedenkenlos ist, da man für das eingesetzte Geld schließlich ein E-Book bekommt - ob nun der Wert dieses E-Books auch nur annähernd den bezahlten Geldbetrag wert ist, sei dahingestellt.

Mein Rat zum Thema: „Reich werden mit MLM und Network Marketing.”:

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu tief in diese Materie einsteigen. Ich hatte in der Vergangenheit schon so viele, zum Teil sehr kraftraubende, Diskussionen mit vermeintlichen Millionären. Ich versuche daher niemanden mehr die Teilnahme an derartigen „Reichtumsrezepten” auszureden – vor 15 Jahren waren es noch klassische Strukturvertriebe bei denen die Firmenchefs in Porsche und Anzug bei den Wochenendseminaren die Teilnehmer derart motiviert haben, dass diese für die nächsten zwei Monate derart unter Strom gestanden sind, dass sie jedem aus dem Familien- und Bekanntenkreis in Grund und Boden argumentiert haben, bis sie eines Tages, ohne jemals einen Cent gesehen zu haben, vergeblich versuchen die motivierten Chefs zu erreichen, da diese bereits weiter gezogen waren. Und heute spielt sich ein ganz ähnliches Szenario in den sozialen Netzwerken ab.

Daher lautet mein Rat zu diesem Thema: Einfach den eigenen Menschenverstand zurate ziehen! Denn jeder einigermaßen logisch denkende Mensch kann sich ausmalen, dass solche Systeme nicht zum erwünschten Erfolg führen können!

Und wer weiß … Vielleicht kann ich dann in ferner Zukunft wieder in meinen Strategieberatungen wieder den Begriff „Network Marketing” verwenden, ohne dabei an Multi Level Marketing oder Schneeballsysteme erinnert zu werden.

Wird das iPad zur neuen Chance für das Verlagswesen?

Posted on | Juli 30, 2010 | 3 Comments

Bereits seit einiger Zeit herrscht bei den Verlagen Katerstimmung, wenn es um das Web 2.0 geht. Der Umstand, dass das Informationsweb nahezu ohne Zeitverzögerung Informationen für die ganze Welt online kostenlos verfügbar macht, trifft natürlich jene Branche besonders hart, die mit dem Publizieren von Informationen bisher ihr Geld verdient haben – die Verlage!

Diese Argumentation ist durchaus verständlich und die Sorge im Verlagswesen berechtigt, wenn sie meinen, dass gut recherchierter Content nun einmal durch viel Zeit- und Geldaufwand erstellt wird und dieser Aufwand entsprechend abgegolten werden sollte. Wie Sie als Leser gerade selbst in diesem Moment zeigen, beobachten wir andererseits jeden Tag, dass das Web 2.0 in den zahllosen Blogs immer wieder neue Informationen, Meinungen, Gedanken und Schlussfolgerungen aus dem Internet hervorbringt und somit ebenso einen, mehr oder weniger fundamentalen Beitrag zur Informationsgesellschaft leisten.

Lassen Sie mich wieder einen Gedankensprung zum Titel machen, wo ich das iPad als mögliche neue Chance bezeichnet habe. Gemeint ist, dass durch die restriktive App’s Kultur im Apple iPad, Verleger nun die Chance erhalten, durch das Anbieten entsprechender App’s, deren Content auf eine lukrative Basis zu stellen und endlich die verdiente Abgeltung Ihrer Informationsbereitstellung erhalten.

iPad als Lösung oder als Anfang vom Ende?

Sicherlich erscheint auf den ersten Blick das iPad tatsächlich der lang ersehnte Ausweg aus der, seit Langem bekannten, Misere zu sein. Verleger haben nun die Möglichkeit Ihren Content über App’s entsprechend abgegolten zu bekommen und eine vermeintliche Lösung dieses, seit Langem bestehenden, Problems scheint vorerst gefunden.

Wie geht es weiter mit dem App-Store?

Betrachten wir die Erfolgsgeschichte von Apple, insbesondere den App-Store, so muss selbst der Mitbewerb neidlos anerkennen, dass das dahinterstehende Marketingkonzept bis ins kleinste Detail durchdacht und schlichtweg genial war. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass man vermutlich Microsoft öffentlich hingerichtet hätte (und in der Vergangenheit bereits in zahlreichen Wettbewerbsverfahren auch mit satten Strafen belegt hat), wenn Microsoft versuchen würde, ein derart geschlossenes System zu vertreiben. Aber da Apple die längste Zeit im Schatten von Microsoft stand, war es möglich still und heimlich ein derartig rigides System aufzubauen, wo ein Apple Nutzer in eine vollkommene Abhängigkeit gezwungen wird - Oder glauben Sie, dass sie als Apple User die Wahl haben Ihre Apps nach belieben auch zum Beispiel aus dem Ovi Store von Nokia zu beziehen? Bleibt nur abzuwarten, wann die Wettbewerbshüter sich dieser Thematik Annehmen werden…

Und wie geht es weiter?

Nun, diese Frage kann ich nicht beantworten – aber ich bin sehr gespannt. Ich denke aber, dass sich Apple langfristig wird öffnen müssen, was den Wettbewerb entsprechend anregen wird. Was diese Entwicklung aber längerfristig für das Verlagswesen bedeutet, wird spannend bleiben! Fest steht aber, dass auch hier die marktwirtschaftlichen Mechanismen greifen werden, die wir schon aus der Natur kennen: „Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen!” Daher wir es auch in diesem Bereich zu einer globalen Marktbereinigung kommen, bei der jene Akteure, die sich als Opfer sehen und die Situation krank reden bestraft werden und jene Akteure, die flexibel auf Entwicklungen eingehen und Ihre Stärken ausbauen, um die Zukunft mitzugestalten werden belohnt.

Welche Werbeartikel können Kunden wirklich gebrauchen?

Posted on | Juni 9, 2010 | 1 Comment

Welcher Konsument kennt diese nicht, dass er bei verschiedensten Anlässen in allen möglichen Lebensbereichen mit Werbeartikeln versorgt oder auch überhäuft wird? Egal ob zu Haus per Post, im Beruf von Geschäftspartnern oder auch auf privaten Shopping-Touren – Unternehmen versuchen wo es geht ihre Kunden bzw. vor allem die potentiellen Kunden mit Werbegeschenken zu versorgen, um so mehr Aufmerksamkeit von der Gesellschaft zu erhalten, als die Konkurrenz. Natürlich kann dies, sofern es ein unzumutbares Ausmaß annimmt, für die „beschenkte” Person durchaus nervig werden. Doch muss auch gesagt werden, dass viele Werbeartikel nützlich sein können und der Person sozusagen „gratis” einen Mehrwert bringen.

Solche Geschenke, welche die meisten Personen immer wieder gebrauchen können sind beispielsweise Schlüsselanhänger, Kugelschreiben oder – vor allem für Raucher – Feuerzeuge. All diese Produkte sind für die Unternehmen noch vergleichsweise günstig. Ein besonderer Werbeartikel-Trend ist aktuell der USB-Stick. Auch dieser ist bereits sehr preiswert zu beziehen und nahezu jeder Mensch kann den kleinen Datenspeicher im heutigen Multimedia-Zeitalter durchaus gebrauchen.

Literaturempfehlung:

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